Checkliste
Beitrag 01Arbeitsschutz strukturiert angehen: Ihre Checkliste für den Einstieg
Viele Betriebe haben mehr Arbeitsschutz im Haus, als sie denken – nur verteilt auf Ordner, Köpfe und Laufwerke. Diese Checkliste hilft, den Ist-Zustand sichtbar zu machen, bevor neue Maßnahmen geplant werden.
- Verantwortlichkeiten schriftlich benannt: Unternehmerpflicht, Pflichtenübertragung, Sicherheitsbeauftragte.
- Betreuung geregelt: Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt bestellt und erreichbar.
- Gefährdungsbeurteilungen für alle Tätigkeiten vorhanden, datiert und aktuell.
- Maßnahmen mit Verantwortlichen und Fristen hinterlegt – und deren Wirksamkeit überprüft.
- Unterweisungen geplant, durchgeführt und dokumentiert (mindestens jährlich).
- Betriebsanweisungen für Maschinen, Gefahrstoffe und besondere Tätigkeiten verfügbar.
- Prüffristen für Arbeitsmittel, Elektrik, Leitern und Anlagen in einem Prüfplan geführt.
- Erste Hilfe, Brandschutz und Notfallorganisation benannt, geübt und ausgehängt.
- Meldewege für Unfälle, Beinaheunfälle und Mängel bekannt und niedrigschwellig.
- Regelmäßiger Review: Begehungen, ASA-Sitzungen und Nachverfolgung offener Punkte.
Praxis-Tipp: Faustregel: Jeder Punkt, den Sie nicht innerhalb von fünf Minuten belegen können, ist ein Organisationsthema – kein Wissensproblem.
